Bestandsaufnahme zum Internationalen Tag der Pflege

Pflegefachfrau Hanna Jakobi überprüft die Vitalwerte einer Patientin im Krankenhaus Weilheim

Von wegen „früher war alles besser“! Im Gespräch mit Krankenschwester Gabriela Holzmann (58) und Pflegefachfrau Hanna Jakobi (23) wird schnell klar, die Krankenpflege in Deutschland hat sich stark verändert. Zum Positiven finden beide. Im Krankenhaus Weilheim wagen sie zum Internationalen Tag der Pflege eine Bestandsaufnahme.

„Egal, auf welche Station ich während meiner Ausbildung gekommen bin, ich bin immer erst im Ausleerraum gelandet. Da war Töpfe schrubben angesagt. Also, Töpfe schrubben, das habe ich gelernt!“, sagt Holzmann und lacht.  „Und Binden aufrollen im Nachtdienst und Zellstoff schneiden, viel Zellstoff. Hat das gestaubt!“, fällt der großen Frau mit dem blonden, lockigen Bob noch ein, wenn sie von ihren Berufsanfängen in Hamburg erzählen soll. Heute hat sie die pflegerische Leitung Prozesse auf Station 8.1 für Neurochirurgie und Rekonstruktive Orthopädie inne.

Neben ihr sitzt Hanna Jakobi und hört aufmerksam zu. „Gott sei Dank ändern sich die Zeiten“, sagt die 23-Jährige, die an der Berufsschule für Pflege (BFS) in Schongau erst die Ausbildung zur Pflegefachfrau absolviert und letztes Jahr die Zusatzausbildung Palliative Care draufgesattelt hat.

Wenn Sie mehr wissen wollen über die Entwicklung, die die Pflege in Krankenhäusern in den letzten 30 Jahren genommen hat, liest den ganzen Artikel im Münchner Merkur.

Susanne Böllert

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